Job Bridge Malta

Moritz, Ingenieur

Moritz, Ingeneur

Bei meinem Praktikum in Malta habe ich bei Playmobil im Ingenieurbüro gearbeitet. Die Abteilung war für die Planung und den Ablauf des Kanban-Systems zuständig.

Zu meinen Tätigkeiten gehörte in erster Linie die Überwachung der Produktionsmaschinen. Dabei habe ich jeden Tag im System nachgeschaut, welche Maschinen nicht die vorgegebenen Stückzahlen produzieren. Unten in der Fertigung habe ich dann unterschiedliche Daten aufgenommen und die Zahlen in das System eingegeben.

Eine weitere Tätigkeit war die Zeitanalyse an verschiedenen Assembling Maschinen. Mit einer Stoppuhr ausgerüstet habe ich in einer Stunde die Zeiten gestoppt, die die Maschine lief und wie lange sie aufgrund eines Fehlers stoppt. Dabei wurde immer der Fehlercode notiert und im Anschluss mit Excel eine statistische Auswertung erstellt.

Moritz, Ingenieur

Besonders spannend für mich war die Einführung einer neuen Produktionslinie. Für die Qualitätssicherung habe ich Stichproben von zerlegten Figuren zusammengepackt und mit der Item-Number gekennzeichnet.

Die Arbeitsatmosphäre in einem maltesischen Unternehmen war auf jeden Fall eine mehr als angenehme Erfahrung. Sowohl im Ingenieursbüro als auch in der Fertigung werden Witze gemacht oder den Kollegen einen Streich gespielt. Alle waren sehr hilfsbereit, was aber auf fast alle Maltesen zutrifft (mit Ausnahme des ein oder anderen Busfahrers).

Nachdem ich im Laufe meines Studiums die Theorie gelernt habe, war es überaus interessant in einem produzierenden Unternehmen zu arbeiten und die Arbeitsabläufe mitzubekommen. Auch mein Englisch ist wesentlich flüssiger und der Wortschatz hat sich deutlich erweitert.

 

Mathias, Immobilienmaklerassistent

Mathias, Immobilienmaklerassistent in Valletta

In meinem Praktikum auf Malta in dem Immobilienbüro und Cafe „CityPro Real Estate Café“ arbeitete ich vor allem an der Erstellung eines neuen Layouts für die im Büro ausgehangenen Immobilienangebote (Flash Cards). Im Rahmen dieser Beschäftigung besuchte ich viele Häuser, Shops und Wohnungen in Valletta. Dabei habe ich neben Werbefotos auch einige Immobilien auf gemessen um die Quadratmeter zu ermitteln. Weitere Betätigungsfelder im Rahmen meines Praktikums waren das Sortieren und Abheften von Akten, Inspektionsblättern und Rechnungen, sowie einfache Botengänge wie das Aufgeben von Zeitungsannoncen oder der Ankauf neuen Büromaterials. Nach etwas Übung schrieb ich auch die Beschreibungen für die Immobilien.

Das Arbeitsklima im Büro war meist entspannt, Stress kam nur auf, wenn das Café sehr gut gefüllt und die Küche entsprechend beschäftigt war, sodass meine Kollegen kurzfristig aushelfen mussten. Ich blieb dann meist im Büro um Telefonanrufe entgegen zu nehmen und ein Auge auf das Büro zu haben. Auch nach der Arbeit habe ich mich mit meinen Kollegen zum Barbecue oder zum Feiern getroffen. Ein ähnlich gutes Arbeitsklima würde ich mir auch für eine Beschäftigung in Deutschland wünschen.

 

Bea, Media and Public Relations Executive

Bea, Media and Public Relations Executive

“Lighthouse is a collective of over 35 unconventional individuals who want to be challenged with fresh thinking and new ideas.” After my six weeks of internship at the full-service advertising agency Lighthouse & Ashley in San Gwann/Malta I can confirm this philosophy. I joined a team of open-minded, communicative and helpful colleagues that coms up with creative ideas and results for the clients.

I mainly worked as Media and Public Relations Executive in the marketing department where I supported the media booking, the invoicing as well as the creation of media plans. In addition to that I drew up concepts for e-commerce platforms and websites as well as for customer acquisition purposes. I could attend brainstormings as well as meetings.

All in all the work was absolutely satisfying and I could learn a lot during my internship. Furthermore I enjoyed working together with my colleagues of Lighthouse & Ashley. They integrated me into their team from the first day on. Also my colleagues were satisfied with me and my work so that they offered me a job at the end of my internship.

 

Thorben, Marktforschung

Thorben, Marktforschung
Mein Praktikum bei Allied Consultants ltd. war von allgemeiner Backoffice-Arbeit geprägt. Allied Consultants ltd. hat sich auf Service-Dienstleistungen für maltesische und internationale Firmen spezialisiert. Dazu gehören Markt- und Meinungsforschung, Human Ressource- und Trainingsdienstleistungen und Optimierung von Arbeitsabläufen. Dementsprechend vielseitig waren auch meine Aufgabenbereiche. Mal muss man Fragebögen in Tabellenform übertragen und Ergebnisse auszählen, mal muss man telefonisch bei Firmen nach noch fehlenden Daten fragen oder E-Mails versenden und Excel-Tabellen aktualisieren. Die Praktikantenarbeit schwankt stark je nach aktuellen Projekten. Mein Schwerpunkt war lange Zeit Web-Research und Tabellenpflege. Dies ist nach einiger Zeit zwar nicht mehr sehr herausfordernd, aber ich konnte in einem größeren Team zusammen mit Praktikanten aus anderen europäischen Ländern arbeiten. Dadurch lernt man nicht nur was über die fachlichen Aspekte der Arbeit und über Malta, sondern als Bonus auch noch etwas über diese Länder. Sehr gut gefallen hat mir besonders, dass meine Vorgesetzten ein hohes Maß an Eigenverantwortung bei mir vorausgesetzt haben und ich selbstständig wichtige Aufgaben und Tätigkeiten übernehmen und erfolgreich zu Ende führen konnte. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich rein fachlich zwar wenig Neues gelernt habe, das Praktikum aber trotzdem ein großer Erfolg war, da ich viele praktische Erfahrungen des theoretisch bereits Bekannten sammeln konnte und sehr viel über Marktforschung und Arbeitsweisen auf internationaler Ebene erfahren habe. Die sehr netten Kollegen und Vorgesetzten haben außerdem immer für eine sehr entspannte Arbeitsatmosphäre gesorgt.
 

Mirco, Tailor

Mirco, Tailor
BORTEX, a manufacturer of menswear and a leading supplier to major retail chains in Europe, was established in 1964 in Marsa, Malta and is specialized in formal suits and uniforms. After growing steadily the company now produces in Tunisia and China but they still control the Quality of their products, hire traditional clothes for celebrations, and buy fabrics in Malta, the headquarters of the factory.
This was the place I learnt, practised, and developed new skills and knowledge of sewing and tailoring. Due to its widespread infrastructure I had a very intense and educational overall view over the departments in a tailor’s workaday life.
Although I was underestimated in the beginning the relationship with my colleagues grew quickly and I felt that I was of real help and not only the stone slowing the pace of the wagon. I learnt some basic principles in pattern design, organized fabric swatches, developed my abilities in hand stitching, pressing, and also unpicked suits.
I enjoyed my time in Malta and especially at BORTEX. My colleagues were open-minded, willing to share cultural differences and especially shared joy and enthusiasm at work.
Thank you
 

Sarah, „Soziale Arbeit“

Sarah - Soziale Arbeit
Mein Praktikum in Malta fand bei YMCA Homeless in Valletta statt. Ich war zuständig für das komplette Fotoprojekt „The Old Valletta“ zuständig. Die ersten zwei Wochen war ich damit beschäftigt über 20 000 Fotos in Valletta zu schießen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit wirklich jeden Winkel dieser statt kennenzulernen und mir die schlimmste Bindehautentzündung zuzuziehen, die ich je hatte. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Mein Arbeitgeber war unglaublich begeistert, dass ich es in einem derart kurzen Zeitraum bewerkstelligen konnte. Die letzten vier Wochen verbrachte ich dann damit, diese ganzen Bilder mit dem Photo Stitcher Unlimited 2009 zu bearbeiten und zusammenzufügen, damit man später durch komplett Valletta in digital Version „gehen“ kann. Das Team bei YMCA war wirklich großartig und ich freue mich nach wie vor sehr ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Ich kann auch wirklich jedem empfehlen ein Praktikum dort zu machen, falls er/sie sich für den sozialen Bereich interessiert. Am Wochenende verbrachte ich meine Zeit mit Freiwilligenarbeit in der Tomasina Cat Sanctury, was auch wirklich sehr toll war! Ebenfalls ein außerordentlich nettes Team und es wird sich wirklich rührend um die Katzen gekümmert!
 

Florian, Politologe

Florian - Politologe
Während meines Aufenthaltes auf Malta arbeitete ich bei der Malta Tourism Authority (MTA), der größten Tourismusbehörde des Landes, in der PR-Abteilung im Segment History & Culture. Sitz der MTA war die altehrwürdige Auberge d’Italie in Valletta unweit des Stadttores und nur wenige Minuten von den Upper Barracca Gardens entfernt. Die Aufgabe der MTA bestand darin, für Malta im Ausland als Urlaubsziel zu werben, im Speziellen für jene Besucher, die sich aus kulturellem bzw. historischem Interesse für eine Reise auf die Insel entscheiden. Am ersten Tag wurde ich mit dem Haus vertraut gemacht und mein Chef stellte mich der Kollegschaft vor, die mich allesamt mehr als freundlich und positiv in ihre Runde aufnahmen. Die meiste Zeit meines Praktikums arbeitete ich allein mit meinem Chef zusammen, da seine Assistentin ihren Jahresurlaub antrat und vier Wochen durch Neuseeland reiste. Nach einer fünftägigen Eingewöhnungs- und Anlernphase war ich also die rechte Hand des Chefs und war fortan für den sonst üblichen Arbeitsfluss zuständig. Leider war die Arbeit nicht wirklich das, was ich anfangs erwartete und hatte in meinen Augen nur bedingt etwas mit Pressearbeit zu tun. Wir waren in erster Linie dafür verantwortlich die zahlreichen Büros, die Malta im Ausland vertreten (z.B. Deutschland, Frankreich, England usw.), mit Informationen zu versorgen. Pressemitteilungen schreiben usw. fiel leider nicht in unser Aufgabengebiet. Sämtliche Presseerzeugnisse, die weltweit erscheinen, werden in der MTA gesammelt, registriert und archiviert. Weiterhin wurden monatliche Berichte aus Übersee ausgewertet und Bewerbungen für die jährlichen MTA Press Awards bearbeitet. In unregelmäßigen Abständen kamen Anfragen von öffentlichen Stellen oder direkt von der Regierungsebene wie z.B. innerhalb von zwei Tagen einen großen Katalog (ca. 1000 Seiten) mit international erschienenen Artikeln über Malta zusammenzustellen, die vom Ministerium für eine Haushaltsrede im Parlament benötigt wurde. Hauptsächlich bestand meine Aufgabe darin Artikel zu registrieren und zu archivieren und mit den Auslandsvertretungen zu korrespondieren. Mir war ein großer persönlicher Handlungsspielraum gesetzt, so dass ich jederzeit eigene Vorschläge einbringen konnte, u.a. bezüglich der Optimierung des vorherrschenden maltesischen Datenchaoses. Auch wenn die Arbeit nicht unbedingt erfüllend ausfiel, war die Zeit bei der MTA eine einzigartige Erfahrung und durch jede Menge Spaß gekennzeichnet, da das Arbeitsklima zwischen den Kollegen und mir sehr entspannt und überaus freundlich war. Mir wurde in jeder Situation bestens geholfen, jeder hat sich Zeit genommen und auch für mich als Praktikant interessiert. Mein Chef hat mir von Beginn an vollstes Vertrauen entgegengebracht, was sich u.a. darin äußerte, dass ich vier Tage allein im Office war, während er zu einer Geschäftsreise in Italien musste. Auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland besteht der Kontakt zu meinen ehemaligen Kollegen.
 

Sebastian, Sportlehrer-Assistent

St. Martin's College
St. Martin's College
Mein Praktikum am St. Martin's College war ungefähr so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das einzige, woran ich mich gewöhnen musste, war die teilweise schon hohe Disziplinlosigkeit der Schüler, damit musste ich erst einmal lernen umzugehen. Das College an sich und die Kollegen waren wirklich toll. Unser Team bestand mit mir aus 5 Personen. Der Jüngste ist 20, die Älteste 52 Jahre alt. Ein Kollege kommt aus Bulgarien, die Restlichen stammen aus Malta, haben aber Auslandserfahrung. Ein richtig guter Mix! Die ersten beiden Wochen habe ich größtenteils für mich genutzt, indem ich mir die Arbeitsweise und Trainingsmethoden der Lehrer angesehen habe und den Unterricht bei Gruppenteilung unterstützt sowie die Pausenaktivitäten (Basketball, Fußball, Handball, Badminton, Kraftsport,…) betreut habe. Nach 2 Wochen konnte ich dann auch meine erste eigene Unterrichtsstunde halten. Mir wurde eine Klasse von 20 Schülern im Alter von 12/13 Jahren anvertraut. Einige Schüler haben deutsche Wurzeln und haben mich auf Deutsch angesprochen. Darüber war ich sehr erstaunt. Man findet generell Schüler aus vielen verschiedenen Nationen im St. Martin´s College, was das Praktikum noch einmal viel interessanter macht. Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich mit meinem Praktikum sehr zufrieden war. Ich hatte sehr viele Freiheiten und war im Team integriert. Fazit, sehr empfehlenswert!
 

Lars, Steinmetz

Bild
Bei meinem Praktikum werden ziemlich viele Erwartungen an mich gestellt. Ich durfte auf einen sehr schönen Friedhof arbeiten, der sich in der Nähe von Valletta befindet. Dort habe ich mehrere Fugen geschlossen und 4 Mauerwerksquader befestigt. Jetzt arbeite ich auf Ta`Braxia, um dort den Sockelbereich der Kapelle wieder zu erneuern. Es sind zwar keine sehr anspruchsvollen Arbeiten, aber ich kann meine Genauigkeit verbessern. Mal sehen, was noch auf mich zu kommt. Es gab nur ein Problem: Ich sollte eine Werkzeugliste schreiben, die ich brauchen würde. Davon habe ich aber nur knapp die Hälfte bekommen. Ich kann zwar arbeiten, aber sehr, sehr langsam. Anfangs dachte ich, dass ich die Platten, die ich für meine Arbeit brauche, selber aus alten Mauerwerksquadern herausschneiden muss - mit einem Fuchsschwanz, also einer Laubsäge. Aber inzwischen hat sich zum Glück herausgestellt, dass die Platten vorgesägt auf den Friedhof geliefert werden. Naja, es ist hier auf Malta eben viel möglich...Aber ich komme hier gut zurecht. Es hat zwar einige Zeit gedauert mit allen Gegebenheiten klar zu kommen, aber jetzt weiß ich wenigstens ungefähr wie der Hase hier läuft.
 

Sandra, Kosmetikerin

Fortina Spa Resort
Fortina Spa Resort
Ich arbeite im Fortina Spa Resort in Sliema. Also das Spa ist einfach nur der Wahnsinn. Es ist richtig groß und man kann sich sogar darin verlaufen. :) Ja, also in meinem eigentlichen Beruf kann ich leider nicht arbeiten, weil meine Qualifikationen für Deutschland gelten und nicht international anerkannt sind. Das hätte ich mir vorher alles hier in Deutschland bestätigen lassen müssen. Was ich ja leider nicht wusste. Deshalb arbeite ich an der Rezeption. Am Anfang war ich schon ziemlich traurig, dass ich nicht in meinem eigentlichen Beruf arbeiten kann, aber ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und bin mittlerweile sehr froh hier zu sein. Meine Aufgaben bestehen größten Teils darin, Telefonate anzunehmen, Buchungen zu machen und die Kasse zu bedienen.
Rezeption
Rezeption
Halt alles, was man an einer Rezeption macht. Ansonsten fülle ich Handtücher im Regal auf, wechsle Kerzen und kontrolliere die Behandlungsräume auf Sauberkeit. Ab um Eins darf ich dann auch immer die Relax-Area eröffnen (dazu gehören die Saunen, der Yakuzzi , die Eisgrotte ,der Steaming Room und der Relax Room). Zu den einzelnen Bereichen habe ich natürlich auch Fotos. Meine Kolleginnen sind super nett und wir haben auch eine Menge Spaß auf Arbeit. Was natürlich auch noch wichtig zu erwähnen ist, ist dass ich hier meine Englischkenntnisse auf alle Fälle richtig gut verbessern konnte und noch kann. Also ich bin mehr als zufrieden mit meinem Praktikumsplatz.
 

Patrick, Verkäufer im Exotique

Exotique
Exotique
Ich arbeite im Exotique in Valletta. Das ist ein Geschäft, das Musik-CDs, Musik-DVDs, Filme (DVD und BlueRay) und Spiele (für PC, PS2, PS3, Wii) sowie einige Elektroartikel im Angebot hat. Meine Aufgabe ist es im Verkauf zu arbeiten. Zu meinen Tätigkeiten zählen Kundengespräche, Auspreisen von Produkten, Warenpflege und auch die Reinigung. Außerdem erklären mir meine Kollegen die firmeninternen Prozesse, was für mich sehr interessant ist. Schade ist nur, dass viele Kunden und Kollegen miteinander Maltesisch sprechen, da sie sich darin besser ausdrücken können. Die Kollegen haben sich angewöhnt mit mir Englisch zu sprechen. Mit den Touristen gibt es keine Probleme, die sind sehr froh, wenn sie Englisch beraten werden. Das Arbeitsklima ist sehr gut. Es lässt sich hier also gut aushalten und dafür, dass ich in Malta sein darf, nehme ich die kleinen Sprachschwierigkeiten gern in Kauf.